Pelargonien-Versand:

Bitte packen Sie die Pelargonien nach Erhalt so bald wie möglich aus. Geranien sind sehr lichthungrig, zuviel Lichtmangel lässt die Blätter gelb werden.

Stellen Sie die Pflanzen zunächst an einen geschützten warmen, gerne halbschattigen Ort. Sollten die Topfballen trocken sein, gönnen Sie ihnen bitte etwas Wasser, vermeiden Sie aber unbedingt Staunässe.

Unsere Pelargonien können bei guter Pflege gerne noch etwas im Topf verbleiben. Ansonsten freuen sich die Pflanzen über einen größeren Topf mit frischem Substrat, der ca das doppelte bis dreifache Fassungsvermögen des bisherigen Topfes haben darf.

Standort:

Pelargonien bevorzugen einen sonnigen Standort. Um gut weiterwachsen zu können, benötigen die Pflanzen Mindesttemperaturen von ca. 13°- 14°C

Bei niedrigeren Temperaturen stagniert das Wurzelwachstum, was sich negativ auf die ganze Pflanze auswirken kann.

Empfehlenswert ist zudem, die Pflanzen vor starkem Wind und Starkregen zu schützen. Falls noch Fröste drohen, brauchen die Pflanzen dringend Schutz.

Substrat:

Pflanzen Sie Pelargonien in humose Qualitätserde aus dem Fachhandel. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln beim Topfen nicht nach oben gebogen werden. Ein ganz leichter Wurzelrückschnitt läßt diese gut verzweigen und wirkt sich positiv auf das Wachstum aus. Drücken Sie beim Pflanzen die Erde nicht zu fest an und lassen Sie zum oberen Topfrand hin einen Gießrand von etwa einem Zentimeter.

Pflege und Pflanzenschutz:

Pelargonien benötigen ausreichend Wasser und Dünger um ihre volle Pracht zu entfalten. Die Pflanzen können schon mal trocken fallen, ohne sofort Schaden zu nehmen, dies kann sich allerdings negativ auf die Blütenbildung auswirken. Generell sollten die Pflanzen aber auch nicht zu nass gehalten werden.

Um üppige Blüten zu bilden, benötigen Pelargonien viel Nahrung. Gut geeignet ist flüssiger Blüh-Dünger, den Sie wöchentlich ins Gießwasser geben. Die Dosierung steht auf der Düngerverpackung.

Ab dem Spätsommer werden die Pflanzen nicht mehr gedüngt, damit die Pelargonientriebe ausreifen und sich auf die Winterruhe vorbereiten können.

Schneiden, bzw. brechen Sie verwelkte Blüten und gelbe Blätter regelmäßig heraus oder zupfen Sie diese ab. Dies beugt Pilzkrankheiten vor.

Die wichtigste Prophylaxe ist die passende Standortwahl und Pflege.

Sollten sich aber einmal ungebetene Gäste wie z.B. Blattläuse einstellen, so haben wir die besten Erfahrungen mit Nützlingen wie Florfliegen- und Marienkäferlarven gemacht.

Und im Winter?

Pelargonien lassen sich problemlos überwintern.

Bringen Sie die Pflanzen vor den ersten Frösten an einen hellen Ort, der 4 bis 10 Grad kalt sein darf. Je weniger Licht vorhanden ist, desto kühler sollten die Pflanzen stehen. Ein Rückschnitt im Herbst ist nicht nötig, wird aber trotzdem aufgrund des geringeren Platzbedarfs gerne praktiziert.

Im Winterquartier nur nach Bedarf gießen; spätestens wenn die Pflanzen schlapp werden. Danach den Wurzelballen bitte wieder ganz abtrocknen lassen.

Durch den Lichtmangel werden sicher einige Blätter gelb, diese sollten regelmäßig entfernt werden.

Ein Rückschnitt der Geranien erfolgt dann erst im Februar/März. Damit sie verstärkt austreiben, kompakt und vieltriebig werden, kürzen Sie die Triebe mit einer guten Gartenschere auf eine Länge von fünf bis zehn Zentimeter ein. An jedem Stängel sollten sich noch drei bis vier Knoten befinden. Nur die drei bis vier stärksten Triebe bleiben stehen.

Danach topfen Sie Ihre Pelargonien in frische Erde. Nach den Eisheiligen können die Pflanzen wieder auf Balkon und Terrasse ihre volle Schönheit zeigen.